Norisbank

Die Norisbank GmbH ist ein relativ junges Kreditinstitut, das seit November 2006 ein Tochterunternehmen der Deutschen Bank ist. Seit Januar 2008 befindet sich der Unternehmenssitz der Bank in Berlin. Aktuell zählt die Norisbank rund 500 Mitarbeiter, die Produkte aus den Sparten Girokonto, Tagesgeld, Festgeld, Ratenkredit, Kreditkarten sowie Depot anbieten.
Die Anfänge der Norisbank gehen bis in das Jahr 1954 zurück. Damals bot das Versandhaus Quelle, das inzwischen Insolvenz anmelden musste, eine Finanzierung der angebotenen Produkte durch die „Noris Kaufhilfe“ an. Dies kann als einer der ersten Schritte der heute bekannten Bank gelten.
Im Juni 1965 wurde die Noris Kreditbank GmbH in Nürnberg gegründet. Damals konzentrierte sich die Norisbank mit dem langjährigen Partner Quelle auf die erfolgreiche Finanzierung zahlreicher Kundenwünsche. Im Jahr 1969 erweiterte die Norisbank ihr Dienstleistungsangebot auf die Sparten Giro- und Sparkontengeschäfte.
Im Jahr 1984 schließlich fusionierte die Bank mit der Verbraucherbank GmbH aus Hamburg. Ziel war das erste deutsche Kundenselbstbedienungs-System. In diesem Bereich, der heutzutage als vollkommen selbstverständlich und zeitgemäß gilt, leistete die Noris somit damals Pionierarbeit.
Im August 2006 wurde die Norisbank für rund 300 Millionen Euro an die Deutsche Bank verkauft. Der bisherige Eigentümer “DZ Bank” hatte einige Jahre zuvor die Noris für rund 180 Millionen Euro übernommen.
Name: Norisbank GmbH
Hauptsitz: Frankfurt a.M.
Einlagensicherung: 100% bis 53 Mio. Euro
Bankleitzahl: 760 260 00 (Filialnr. 430); 100 777 77 (Filialnr. 431)
Produkte:
- Ratenkredit: Top-Kredit

